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Solarstromtechnik / PhotovoltaikDie Sonne ist eine zuverlässige Energiequelle für die Erde und liefert uns die 10.000-fache Energiemenge des Weltenergiebedarfs. Diese Energieform zählt zu den erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht und die Sonne, nach menschlichen Maßstäben betrachtet, mit einer voraussichtlichen Brenndauer von noch etwa 5 Milliarden Jahren eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle darstellt. In unseren Breiten ist die Sonnenenergie, auch bei bedecktem Himmel, zu jeder Jahreszeit verfügbar. Und der technische Fortschritt macht es heute für jeden möglich, diese Energie in Form von Stromgewinnung oder Brauchwassererwärmung selbst zu nutzen - ohne Abgase oder sonstige unerwünschte Emissionen. Der Vorteil der PhotovoltaikDie Photovoltaik ist der Königweg zur Nutzung der Sonnenenergie. Denn der technische Fortschritt bei der Herstellung von Solarzellen ermöglicht es, die kostbare Energie der Sonne immer effizienter in elektrischen Strom umzuwandeln. Zum einen ist der Wirkungsgrad von Solarzellen auch bei niedrigen Außentemperaturen und geringer Sonneneinstrahlung hoch. Zum anderen lässt sich elektrischer Strom einfach und ohne großen Installationsaufwand im Haus verteilen und speichern, für unterschiedliche Geräte nutzen oder einfach über das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland Solarstromanlagen mit einer Leistung von mindestens 1.150 Megawatt installiert. Für 2008 liegen noch keine Zahlen vor, die vorliegenden Schätzungen liegen aber bei 1.860 MW. Die gesamt installierte Leistung wäre daher Ende 2008 rund 5.800 MW. Damit lassen sich etwa 0,9 % des deutschen Stromverbrauchs decken. Deutschland dürfte 2009 mit einem Zubau von 2.000 bis 2.500 MW wieder der weltgrößte Absatzmarkt für Photovoltaik-Anlagen werden. Das FunktionsprinzipEine Solarzelle oder photovoltaische Zelle ist ein elektrisches Halbleiter-Bauelement, hergestellt aus Silizium, das die im Licht enthaltene Strahlungsenergie direkt in elektrische Energie wandelt. Die physikalische Grundlage der Umwandlung ist der „photovoltaische Effekt“. Die einzelnen Solarzellen werden in besonders entwickelte Schutzgehäuse integriert und miteinander zu Solarpaneelen verschaltet, die dann zur Sonne ausgerichtet montiert werden. Aus dem Gleichstrom der Solarzellen erzeugt ein Wechselrichter anschließend den uns bekannten Wechselstrom von 230 Volt. Solarstrom für ihr HausMit der Investition in eine Photovoltaik-Anlage treffen Sie eine richtige Entscheidung, die Sie für die Zukunft weitgehend unabhängig macht, denn die Sonne wird nicht knapper und auch nicht teurer. Solarstromanlage arbeitet 40 bis 50 Jahre praktisch wartungsfrei mit einer 80 % Leistungsgarantie nach 25 Jahren. So zählt unterm Strich lediglich der Anschaffungspreis welcher sich aber im Durchschnitt nach 8 bis 10 Jahren amortisiert hat. Über das Einspeisegesetz EEG erhalten Sie über garantierte 20 Jahre eine Einspeisevergütung. Also eine Investition die sich langfristig für Sie selbst, aber auch für die Umwelt rechnet. StandortwahlAls Standorte für eine private Solarstromanlage bieten sich vor allem Häuser mit Sattel- und Flachdächer an, bei denen sich eine Ausrichtung der Solarpaneele in Richtung Süden realisieren lässt. Dächer von Nebengebäuden wie zum Beispiel Garagen können ebenso zur Aufstellung genutzt werden. Bei Bedarf lassen sich Solarpaneele auch an Fassaden montieren oder auf Gartenflächen aufstellen und punktgenau in Richtung maximaler Sonneneinstrahlung ausrichten. Zu verhindern sind Abschattungen durch Bäume oder Nachbargebäuden. Eine Leistungssteigerung bis zu 40% kann über eine automatische Sonnen-Nachführung erreicht werden. |
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